Mehr Fläche verändert das Sanierungsziel
Eine Aufstockung ist keine zusätzliche Dacheindeckung, sondern eine eigene bauliche Erweiterung. Sie verändert Lasten, Raumverteilung, Erschließung und äußere Kontur. Beschreiben Sie den gewünschten Wohnraum zusammen mit dem Sanierungsanlass. Auch Treppe und Anlagenverbindung zur neuen Ebene gehören in den Entwurf. Die vorhandene Dach- und Fassadenplanung sollte nicht weiterlaufen, als bliebe das Gebäude unverändert, wenn eine Aufstockung ernsthaft vorgesehen ist.
Voraussetzungen vor der Detailplanung klären
Bestandskonstruktion, Grundstück und notwendige Fachnachweise werden für die Erweiterung geprüft. DIERS verbindet diese Aufgaben mit der eigenen Holzbauplanung und Vorfertigung. Die energetischen Maßnahmen am übrigen Haus werden auf denselben Stand bezogen. Eine gewünschte zusätzliche Etage ist noch keine Machbarkeitszusage. Ebenso bedeutet die Erweiterung nicht, dass alle notwendigen Anlagen- und Innenleistungen automatisch im Holzbauauftrag enthalten sind. Der Gesamtumfang wird ausdrücklich abgestimmt.
Bestandsunterlagen und Raumwunsch bündeln
Stellen Sie vorhandene Grundrisse, Schnitte und bekannte Konstruktionsunterlagen zusammen. Beschreiben Sie die geplante Nutzung oben und die Verbindung nach unten. Auch offene Alternativen wie Anbau oder größere Gaube dürfen erkennbar bleiben. Kennzeichnen Sie den Übergang zwischen vorhandenen Geschossen und neuer Ebene. Die gewünschte Aufstockung wird mit Erschließung und den betroffenen Bestandsflächen betrachtet. Notwendige Fachprüfungen bilden eigene Grundlagen; aus einem erweiterten Gebäudebild folgt noch keine bestätigte konstruktive oder energetische Gesamtlösung.
- Gewünschte neue Räume und Erschließung im Haus beschreiben
- Vorhandene Konstruktions- und Dachunterlagen zusammenstellen
- Sanierungsmaßnahmen am übrigen Gebäude gesondert aufführen
- Machbarkeitsprüfung und weitere Fachleistungen ausdrücklich zuordnen
Mit DIERS den nächsten Schritt klären
DIERS verbindet eigene Bauplanung mit Holzbau und der Modernisierung bestehender Gebäude. Für eine energetische Komplettsanierung werden die vereinbarten baulichen Leistungen mit der erforderlichen Energie- und Anlagenplanung abgestimmt. Nicht jedes Gewerk ist automatisch Bestandteil desselben Auftrags. Der erste Schritt ist deshalb ein nachvollziehbarer Leistungsumfang mit Zuständigkeiten und Schnittstellen. Kosten, Termine und ein möglicher Förderweg lassen sich erst auf dieser Grundlage beurteilen. Für Förderzusagen oder eine bestimmte Effizienzklasse ist diese Orientierung keine Grundlage.
Häufige Fragen
Kann ich Sanierung und Aufstockung als ein Projekt anfragen?
Ja. Beschreiben Sie beide Aufgaben und deren Zusammenhang. Die Erweiterung benötigt jedoch ihre eigene Prüfung und Planung. Eine gemeinsame Anfrage hilft, Dach, Fassade und neue Nutzung abgestimmt zu betrachten; sie ist noch keine Zusage, dass die gewünschte zusätzliche Ebene ausgeführt werden kann.


